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Googles PR ist nicht immer nur PageRank

Heute früh wurde ich von dem Post auf Golem ehrlicherweise etwas überrascht. Google soll für seinen Browser „Chrome“ Links gekauft und sich anschließend selbst bestraft haben? Das konnte ich einfach nicht glauben und so laß ich mich mal wieder in die Weiten der SEO Bloggosphäre ein. Kurz zum Hintergrund der Nachricht:

„All Mighty“ Danny Sullivan hat in seinem Post vom 2. Januar bereits darauf hingewiesen, dass Google, für die Promotion des Browsers, indirekt Blogger beauftragt hat, ein Werbevideo in ihrem Blog zu platzieren. Da Blogger so etwas eher selten freiwillig machen, wurde mit Barem nachgeholfen. In einem der Blogposts wurde jedoch ein dofollow Link gesetzt, der Google nun auf die Füße fällt. Dieser gilt nach eigenen Statuten als gekaufter Link und verstößt somit gegen die hauseigenen Richtlinien. Heute gab es das offizielle Statement seitens Google, dass die Seite für die nächsten 60 Tage nicht für gewisse Keywords auffindbar ist und der PageRank für die Dauer der Penalty entfernt wird.

Flickr – User: Laughing Squid

 

So weit so lustig! Allerdings war mir nicht klar, warum Google hier zu so einer harten Strafe wegen Eines gekauften Links griff, zumal die herkömmliche Vorgehensweise bei solchen aufgedeckten Linkkäufen die Entwertung des gekauften Links ist. Meiner Meinung nach wollte Google aus der missglückten Promo für dem Chrome einfach mal wieder eine große PR Aktion machen. Mit der unterschwelligen Aussage „Wir bestrafen jeden Linkkäufer“ bekommen einige Webmaster sicherlich wieder etwas mehr Respekt vor dem Kauf oder Verkauf von Links.

Google hingegen hat bei der Aktion wieder einmal auf ganzer Linie gewonnen. Verlieren konnten sie ja auch nichts, den Browser bekommt man in den einschlägigen Downloadportalen ja noch immer und die freuen sich gerade über einen netten Anstieg im Traffic für die nächsten 60 Tage 😉

Von Stefan Köhn

Meine ersten digitalen Spuren habe ich 2002 hinterlassen. Seitdem habe ich in vielen bekannten und weniger bekannten Unternehmen die digitale Strategie mitbestimmt. Dazu zählen DaWanda, Mister Spex, McMakler, BMI Group uvm. Außerdem greife ich aufstrebenden Unternehmen mit meiner Expertise gern als Business Angel unter die Arme.

Eine Antwort auf „Googles PR ist nicht immer nur PageRank“

Wie war das noch mal mit dem Zauberlehrling????

Für die etwas Jüngeren: Das war der, der nach dem Besen rief und ihn anschließend nicht mehr los wurde. Und falls Euch das nicht sagt – einfach mal googeln 🙂

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